Ergebnisse + Spielbericht Herren KW 36
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Marienberg schwinden in Großenhain die Kräfte

Großenhainer FV 90 – FSV Motor Marienberg 3:0 (1:0)

Nach dem Aus im Landespokal haben die Fußballer des FSV Motor Marienberg auch in der Meisterschaft einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der Landesligist, der sich mit zwei Siegen aus den beiden Spielen zuvor auf Platz 3 katapultiert hatte, zog beim ungeschlagenen Großenhainer FV 90 mit 0:3 den Kürzeren. Während die Gastgeber damit der ärgste Verfolger von Spitzenreiter SC Freital bleiben, finden sich die Erzgebirger nach vier Spieltagen mit sechs Punkten auf Rang 8 wieder.

Nicht nur wegen der weiterhin guten Tabellensituation hielt sich Ronny Rother am Samstagabend mit Kritik an der Leistung seiner Mannschaft zurück. Er verwies bei seinem Fazit auch auf die finanziellen Möglichkeiten des Gegners sowie den niedrigen Altersdurchschnitt seines Teams: „Wir hatten diesmal viele junge Spieler dabei. Und die haben das gegen einen Gegner, der sich im Sommer noch einmal richtig verstärkt hat, 60 Minuten lang wirklich gut gemacht.“ Mit zunehmenden Spielverlauf seien jedoch die Kräfte geschwunden, sodass die erhoffte Aufholjagd nicht zustande kam.

Frühzeitig wurden in dieser Partie die Weichen gestellt. Die Gäste, bei denen diesmal der junge Tim Graubner an der Seite von Eric Richter als Innenverteidiger fungierte, wurden für einen Fehler im Spielaufbau bereits in der sechsten Minute bestraft. „Trotzdem waren wir speziell in der ersten Halbzeit voll drin im Geschehen und haben Paroli geboten“, sagt Rother, der bei einer Chance von Kevin Werner sogar den Torschrei auf den Lippen hatte. Allein vor dem Tor blieb die Chance zum Ausgleich aber ungenutzt.

Nach der Pause, als Rother mit Benjamin Last und Kevin Matthes zwei weitere Perspektivspieler sowie mit Ishaaq Tizro Pirbazari noch einen Debütanten einwechselte, tauchte Motor zwar nur noch selten gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Dennoch blieb ein Punkt lange im Bereich des Möglichen, ehe Großenhain mit einem umstrittenen Strafstoß alles klarmachte. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze ließ sich Felix Hennig, früher beim Chemnitzer FC und für Hohenstein-Ernstthal aktiv, die Chance nicht nehmen. Als die Marienberger alles nach vorn warfen, kassierten sie kurz vor dem Abpfiff auch noch das dritte Gegentor.

Marienberg: Breitfeld; Graubner (66. Flade), Bauer, Gottschalk, Rösch (65. Matthes), Schreiter (55. Last), Otto, Schröter (60. Pirbazari), Richter, Werner, Fischer; SR: Kaminski (Leipzig); Z: 62; T: 1:0 Kunze (6.), 2:0 Hennig (79./FE), 3:0 Zech (88.)

Quelle: Freie Presse, Lokalsport, 13.09.2021

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