Spielbericht 1. Mannschaft KW 14 – 2022
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Spielbericht 1. Mannschaft | Landesliga Sachsen | 14. Spieltag

FSV Motor Marienberg – SG Handwerk Rabenstein 1:3 (1:2)

Marienberger Vorsprung auf Abstiegszone schmilzt

FSV Motor kassiert gegen Rabenstein mit 1:3 die dritte Niederlage in Folge

Nach drei Punktspielen im neuen Kalenderjahr müssen die Landesliga-Fußballer des FSV Motor Marienberg weiter auf ihren ersten Punktgewinn warten. Zum dritten Mal in Folge zog der Tabellenzehnte mit 1:3 den Kürzeren – diesmal gegen die SG Handwerk Rabenstein (11), die damit wie andere Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte Boden gutmachte.

„Jetzt ist es offiziell, dass in dieser Saison nur eine Halbserie mit 19 Partien gespielt wird“, sagt Motor-Coach Ronny Rother in Anspielung auf eine aktuelle Mitteilung des sächsischen Fußball-Verbands. Mit Rang 10 befinde sich sein Team in einer guten Ausgangsposition, die allerdings nach den guten Ergebnissen im Herbst nun zu wackeln beginnt. Dabei erwischten die Marienberger gegen Rabenstein einen guten Start. „Nach 20 Minuten hätten wir 1:0, wenn nicht gar höher führen müssen“, so Rother. Dreimal wollte er in der Anfangsphase schon zum Jubeln ansetzen, doch weder Maximilian Schreiter noch Kilian Gerlach und Kenny Schmidt brachten – allein vor dem gegnerischen Tor stehend – den Ball an Rabensteins Keeper vorbei.

Stattdessen verwertete die SG Handwerk ihre erste Chance eiskalt. Aus dem Gewühl heraus trudelte der Ball ins Netz, wo er gut zehn Minuten später nach einem direkt verwandelten 20-Meter-Freistoß erneut landete. Und beinahe hätte es erneut geklingelt, ehe die taumelnden Hausherren nach einer taktischen Umstellung dann doch wieder zurück in die Partie fanden und dank Schreiters Schuss ins lange Eck noch vor der Pause verkürzten.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Motor-Kicker am Drücker, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. „Wir haben alles versucht“, so Rother, der seiner Mannschaft in kämpferischer Hinsicht keinen Vorwurf machen wollte. Dafür haderte er mit der Leistung des Schiedsrichters, der bereits vor dem 0:2 ein vermeintliches Handspiel übersehen habe und auch im zweiten Abschnitt bei zwei strittigen Szenen im Rabensteiner Strafraum nicht auf Handstrafstoß entschied. Ein Konter der Gäste, den der aus Zschopau stammende Tim Kaiser zum 1:3 abschloss, brachte auf der anderen Seite die Entscheidung. „Jetzt stehen wir wieder unter Druck und müssen punkten“, sagt Rother, der mit mindestens sechs Absteigern rechnet. Der Vorsprung auf die bedrohte Zone beträgt nur noch fünf Zähler.

Marienberg: Grabowski; Werner (76. Baude), Richter, Otto, Graubner, Schreiter (68. Matthes), Gottschalk, Flade, Gerlach (58. Schröter), Schmidt, Fischer; SR: Gärtner (Dresden); Z: 63; T: 0:1 Weigel (23.), 0:2 Bazan (34.), 1:2 Schreiter (42.), 1:3 Kaiser (63.)

Quelle: Freie Presse, Marienberger Zeitung, 11.04.2022

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